Mit Haustieren bei dem Baby Allergien und Asthma vorbeugen

Baby Haustierallergie

Vor allem wenn männliche Babys einen Kontakt zu Hunden pflegen, so kann sich das Risiko an einer späteren Tierhaarallergie zu erkranken, drastisch reduzieren, sogar halbieren. Aus der Langzeitstudie „Clinical & Experimental Allergy“  (Zusammenfassung) geht hervor, dass gerade das erste Lebensjahr eine entscheidende Bedeutung beigemessen wird. Kinder sollten daher gerade im ersten Lebensjahr mit Haustieren in Berührung kommen, um das Allergierisiko in späteren Jahren zu reduzieren. Der Kontakt zu Katzen wirkt sich sogar positiv auf beide Geschlechter aus.

Forscher berichteten in dem Fachblatt „The New England Journal of Medicine„, dass der Kontakt zu bestimmten Microorganismen in der Kindheit, dazu beitragen kann, Allergien und Asthma vorzubeugen.

Dr. Markus Ege des Haunerschen Kinderspitals in München und ein Team aus internationalen Forschern (z.B. aus der TU München, Universiät Besançon u. Marseille, dem College London) zeigte in Studien auf (Gabriella mit 9668 Kindern und Parsifal mit 6963 Kindern), dass Kinder die auf dem Land groß werden, mit speziellen Keimen in Berührung kommen und wahrscheinlich dadurch weniger an Asthma erkrankten. Die Forscher hatten bei den Untersuchungen besonderes Augenmerk auf die Keime in dem Staub, den man in Kinderzimmern fand. Eines der Ergebnisse: Je vielfältiger die Mikroorganismen im Staub waren, desto geringer das Risiko an Asthma zu erkranken.

Zwar läßt dies noch nicht den Schluß zu, dass eine schmutzige Umgebung im Kindesalter das Risiko an Asthma zu erkranken, reduzieren wird, jedoch gibt es einen ersten Anhaltspunkt, was zum Schutz vor Asthmaerkrankungen beitragen kann.

 

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